Sieg am Weltcupfinale
29.07.2012 23:35:00 | |
Nino Schurter setzt seine Siegesserie fort: Am Weltcupfinale in Val d'Isère siegt Nino überlegen und gewinnt damit auch den Gesamtweltcup 2012.
Der mit Hindernissen gespickte Kurs wäre an sich schwierig genug gewesen. Der am Vortag einsetzende Regen liess die steilen Wiesenabschnitte für den Renntag so richtig rutschig werden, so dass der Finallauf des diesjährigen Weltcups zu einer echten Herausforderung wurde.
Gleich nach dem Startschuss setzt sich Nino an die erste Position. Dahinter führt die schmale Wiesenpassage zu einer ersten Vorselektion: Burry Stander (Südafrika) und Julien Absalon (Frankreich) werden etwas eingeklemmt und verlieren so bereits erste Sekunden auf die Spitze.
Im ersten Serpentinenaufstieg drückt Nino mächtig in die Pedale. So mächtig, dass niemand mehr sein Hinterrad halten kann. Nach der ersten Abfahrt ist bereits eine kleine Lücke zu Marco Fontana (Italien) entstanden. Das Bild hält sich vorerst unverändert, nach der ersten von sechs Runden fährt Nino alleine über die Ziellinie, gefolgt von Nino's Teamkollege Florian Vogel (Schweiz) und Fontana.
In der zweiten Runde fasst sich Vogel dann ein Herz und kommt bis auf sieben Sekunden an Nino ran, am ende der Runde kommt es zum Zusammenschluss zwischen Nino, Vogel und Fontana.
Davon unbeeindruckt lässt Nino nun Fontana im Wind fahren, um sich etwas erholen zu können. Vogel verliert den Anschluss nach einem kleinen Sturz, von dem er sich nicht ganz erholt und bald um eine halbe Minute hinter den beiden Spitzenfahrern liegt.
Dann bleibt das Bild unverändert: Mal ist es Nino, der führt, mal ist es Fontana. Die beiden harmonieren ausgezeichnet und legen zunächst ein Tempo an den Tag, das dafür sorgt, dass niemand aufschliessen kann.
Anfangs der zweitletzten Runde kommt Lukas Flückiger (Schweiz) auf 16 Sekunden an das Führungsduo heran, was das Rennen wieder etwas öffnet. In der letzten Runde legt dann Nino die Karten auf den Tisch, attackiert in einem der steilen Wiesenaufstiege und lässt so Fontana stehen. Nun wird auch offenbar, dass Fontana seinen Motor etwas überdreht hat. Er muss abreissen lassen, schein gezeichnet von der Anstrengung und begeht Fehler in den technischen Abschnitten, so dass Flückiger an Fontana vorbeiziehen kann.
Vorne zieht Nino die enorme Pace durch und gewinnt in überlegener Manier das Weltcupfinale in Val d'Isère vor seinem Landsmann Lukas Flückiger. Damit holt sich Nino auch gleich den Gesamtsieg des Weltcups 2012 in verdienter Weise vor Stander und Fontana.
"Die Situation war perfekt für mich," gibt Schurter im Ziel zu Protokoll. Obwohl der Gesamtweltcup eigentlich nicht das Hauptziel der Saison sei, sei es grossartig diesen zu gewinnen. Olympia kann also kommen.
Nino's Teamkollege Florian Vogel landet nach einem sehr starken ersten Rennteil schliesslich auf Rang sechs, was seinerseits auch einiges für das Rennen in London verspricht.
Der mit Hindernissen gespickte Kurs wäre an sich schwierig genug gewesen. Der am Vortag einsetzende Regen liess die steilen Wiesenabschnitte für den Renntag so richtig rutschig werden, so dass der Finallauf des diesjährigen Weltcups zu einer echten Herausforderung wurde.
Gleich nach dem Startschuss setzt sich Nino an die erste Position. Dahinter führt die schmale Wiesenpassage zu einer ersten Vorselektion: Burry Stander (Südafrika) und Julien Absalon (Frankreich) werden etwas eingeklemmt und verlieren so bereits erste Sekunden auf die Spitze.
Im ersten Serpentinenaufstieg drückt Nino mächtig in die Pedale. So mächtig, dass niemand mehr sein Hinterrad halten kann. Nach der ersten Abfahrt ist bereits eine kleine Lücke zu Marco Fontana (Italien) entstanden. Das Bild hält sich vorerst unverändert, nach der ersten von sechs Runden fährt Nino alleine über die Ziellinie, gefolgt von Nino's Teamkollege Florian Vogel (Schweiz) und Fontana.
In der zweiten Runde fasst sich Vogel dann ein Herz und kommt bis auf sieben Sekunden an Nino ran, am ende der Runde kommt es zum Zusammenschluss zwischen Nino, Vogel und Fontana.
Davon unbeeindruckt lässt Nino nun Fontana im Wind fahren, um sich etwas erholen zu können. Vogel verliert den Anschluss nach einem kleinen Sturz, von dem er sich nicht ganz erholt und bald um eine halbe Minute hinter den beiden Spitzenfahrern liegt.
Dann bleibt das Bild unverändert: Mal ist es Nino, der führt, mal ist es Fontana. Die beiden harmonieren ausgezeichnet und legen zunächst ein Tempo an den Tag, das dafür sorgt, dass niemand aufschliessen kann.
Anfangs der zweitletzten Runde kommt Lukas Flückiger (Schweiz) auf 16 Sekunden an das Führungsduo heran, was das Rennen wieder etwas öffnet. In der letzten Runde legt dann Nino die Karten auf den Tisch, attackiert in einem der steilen Wiesenaufstiege und lässt so Fontana stehen. Nun wird auch offenbar, dass Fontana seinen Motor etwas überdreht hat. Er muss abreissen lassen, schein gezeichnet von der Anstrengung und begeht Fehler in den technischen Abschnitten, so dass Flückiger an Fontana vorbeiziehen kann.
Vorne zieht Nino die enorme Pace durch und gewinnt in überlegener Manier das Weltcupfinale in Val d'Isère vor seinem Landsmann Lukas Flückiger. Damit holt sich Nino auch gleich den Gesamtsieg des Weltcups 2012 in verdienter Weise vor Stander und Fontana.
"Die Situation war perfekt für mich," gibt Schurter im Ziel zu Protokoll. Obwohl der Gesamtweltcup eigentlich nicht das Hauptziel der Saison sei, sei es grossartig diesen zu gewinnen. Olympia kann also kommen.
Nino's Teamkollege Florian Vogel landet nach einem sehr starken ersten Rennteil schliesslich auf Rang sechs, was seinerseits auch einiges für das Rennen in London verspricht.